LUXEMBOURG RESUSCITATION COUNCIL

Reportage RTL: Lëtzebuerg brauch en Häerz-Regester

Häerzstëllstand zu Lëtzebuerg - eng relativ fatal Saach! Leschten Zuelen vun 2009 no, iwwerliewen just 2-4%.

Wat d'Efforte zanterhir bruecht hunn, wees keen. Dofir bräichte mer en nationalen Häerz Register.

Link op den Reportage http://tele.rtl.lu/emissiounen/top-thema-magazin/3024105.html

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Spiegel Online: Deutsche verweigern Erste Hilfe

Nur wenige Deutsche sind bereit, in Notsituationen mit einer Herzdruckmassage zu helfen. Das zeigt eine aktuelle Untersuchung der Gesellschaft für Anästhesiologie. Schätzungsweise sterben jedes Jahr 10.000 Menschen, obwohl sie gerettet werden könnten.

Bei einem Kreislaufstillstand zählt jede Minute: Je länger kein Blut durch den Körper zirkuliert, desto mehr Schaden nimmt das Gehirn - sollte der Patient überhaupt überleben. Doch nur 15 Prozent der Deutschen starten laut einer Erhebung des Reanimationsregisters der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie (DGAI) in Notsituationen überhaupt einen Wiederbelebungsversuch. Damit schneiden die Deutschen im EU-weiten Vergleich erschreckend schlecht ab.

 

Für ihre Untersuchung werteten die Intensivmediziner 11.800 Einsätze aus, bei denen Erwachsene zwischen Januar 2004 und Juli 2011 wiederbelebt werden mussten. Knapp 4000 Patienten - 34 Prozent - konnten reanimiert und mit eigenständiger Blutzirkulation ins Krankenhaus gebracht werden. Diese Rate ließe sich verbessern: Treiben Passanten bereits wenige Minuten nach einem Kreislaufstillstand wieder Blut durch den Körper von Betroffenen, können sie deren Überlebenschancen verdoppeln.

In der Hälfte der erfassten Fälle gelang es den helfenden Passanten, das Herz von Verunglückten für mindestens 20 Sekunden wieder zum regelmäßigen Schlagen zu bringen. Immerhin 37 Prozent der Notfälle, die von Laien wiederbelebt wurden, schafften es lebendig ins Krankenhaus. Zum Vergleich: Nur 33 Prozent der Betroffenen, die durch den später eintreffenden Rettungsdienst wiederbelebt wurden, kamen lebend in einer Klinik an.

Schon nach wenigen Minuten ohne Sauerstoff stirbt das Hirn ab

Auch wenn die Patienten überleben, hat eine späte Reanimation häufig fatale Folgen: "Ab dem Moment, in dem im Körper kein Blut mehr fließt, dauert es etwa zehn Sekunden, bis der Betroffene bewusstlos wird", sagt Bernd Böttiger von der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin. "Dann hört das Gehirn auf ordnungsgemäß zu arbeiten."

Halte der Sauerstoffmangel fünf Minuten oder länger an, werde das Hirn dauerhaft geschädigt. Die Mehrzahl - etwa zwei Drittel - der nach einem Kreislaufstillstand eingelieferten Patienten stirbt im Krankenhaus an den Folgen des Sauerstoffmangels im Körper. "Deshalb ist es wichtig, dass Laien mit den Wiederbelebungsmaßnahmen beginnen, solange der Rettungsdienst noch unterwegs ist", so Böttiger.

Schätzungen zufolge erleiden jährlich etwa 70.000 bis 100.000 Menschen in Deutschland einen Herz-Kreislauf-Stillstand, die meisten von ihnen aufgrund eines Herzinfarkts. "Erkennen kann man die Notsituation, indem man versucht, den Betroffenen anzusprechen, und prüft, ob er noch atmet", sagt Böttiger. Wären die Deutschen eher bereit zuzupacken, könnten jährlich etwa 10.000 Leben gerettet werden.

Die aktuelle Untersuchung zeigt erstmals auch, dass Personen über 60 seltener von Laien reanimiert werden, obwohl sie die gleichen Überlebenschancen hätten. Erst im Alter von 90 Jahren nimmt die Wahrscheinlichkeit ab, dass die Reanimation etwas nutzt.

Für die Menschen in anderen Staaten der EU hingegen ist Erste Hilfe eine Selbstverständlichkeit: Eine Studie vom Dezember 2010 zeigt, dass in Schweden und Norwegen 60 Prozent der Bevölkerung im Notfall eine Herzdruckmassage machen. Ähnlich schlecht wie die Deutschen schnitten dagegen die Einwohner der südlichsten Provinz in Spanien - Andalusien - ab. Nur zwölf Prozent von ihnen leiten im Notfall Wiederbelebungsmaßnahmen ein.

Je besser die Menschen informiert sind, desto eher helfen sie

"Dass in Deutschland nur 15 Prozent der Passanten bereit sind, eine Herzmassage zu machen, ist wirklich bemerkenswert - im negativen Sinne", sagt Böttiger. Die Notfallmediziner erklären sich die mangelhafte Hilfsbereitschaft mit der Angst der Bevölkerung, etwas falsch zu machen. Einige Menschen wüssten aber auch nicht, was zu tun ist.

Das Wichtigste sei, das Gehirn und die Organe über eine Herzdruckmassage am Leben zu halten, sagt Böttiger.

  • Den Brustkorb fest, etwa fünf Zentimeter tief mit einer Geschwindigkeit von 100 Stößen pro Minute eindrücken.
  • Den entsprechenden Rhythmus liefert passenderweise das Lied "Stayin' Alive" von den Bee Gees. "Dabei werden Rippen brechen, aber im Gegensatz zum Gehirn kann man die wieder reparieren", so Böttiger.
  • Die Mund-zu-Mund-Beatmung, vor der sich viele ekeln, sei bei der Wiederbelebung zweitrangig.

In den skandinavischen Ländern ist das Thema Wiederbelebung laut Böttiger sowohl in den Medien als auch in der Schule wesentlich präsenter als in Deutschland. "Weil die Leute besser informiert sind, haben sie weniger Angst und sind eher bereit zu helfen", vermutet der Mediziner.

Dafür spricht auch, dass die Menschen in Deutschland vor allem am Arbeitsplatz - wo Erste-Hilfe-Schulungen für einen Teil der Beschäftigten Pflicht sind - bereit sind einzugreifen. Bei 34 Prozent der beobachteten Kreislaufstillstände auf der Arbeit hilft jemand. Zu Hause wird nur in 18 Prozent der Fälle eingegriffen. Deutsche Intensivmediziner setzen sich nun dafür ein, dass die Erste Hilfe auch in deutschen Schulen zum Thema wird.

Déclaration du Parlement européen du 14 juin 2012 sur la création d'une semaine européenne de sensibilisation à l'arrêt cardiaque

Le Parlement européen ,

–  vu l'article 123 de son règlement,

A.  considérant que chaque année, en Europe, près de 400 000 personnes sont victimes d'un arrêt cardiaque soudain en milieu non hospitalier, avec un taux de survie de moins de 10 %;

B.  considérant que la survie de nombreuses victimes en bonne santé apparente dépend de la réanimation cardio-pulmonaire (RCP) pratiquée par les personnes présentes et d'une défibrillation précoce, et considérant qu'une intervention dans les 3 à 4 minutes est susceptible d'augmenter les chances de survie à plus de 50 %;

C.  considérant qu'en Europe, les programmes d'implantation de défibrillateurs automatiques ne sont que partiellement mis en œuvre;

1.  invite la Commission et le Conseil à encourager:

   l'adoption de programmes communs d'implantation de défibrillateurs automatiques dans les lieux publics et de formation des non-professionnels à leur utilisation dans tous les États membres,
   l'adaptation de la législation de manière à faciliter la pratique de la réanimation cardio-pulmonaire et de la défibrillation par les personnes ne faisant pas partie du secteur médical,
   la collecte systématique des données en vue d'assurer le retour d'informations et la gestion de la qualité dans le cadre de chaque programme,

2.  invite la Commission et les États membres à créer une semaine européenne de sensibilisation à l'arrêt cardiaque visant à informer davantage le grand public, ainsi que les médecins et les professionnels de la santé;

3.  invite la Commission à apporter son soutien aux États membres dans l'adoption et la mise en œuvre de stratégies nationales pour l'égalité d'accès aux techniques de réanimation cardio-pulmonaire de haute qualité;

4.  invite la Commission et les États membres à adopter une législation harmonisée au niveau de l'Union afin d'offrir une immunité contre toute poursuite judiciaire aux personnes non membres du corps médical qui se portent volontaires pour apporter les premiers secours dans des cas d'urgence cardiaque;

5.  charge son Président de transmettre la présente déclaration, accompagnée du nom des signataires(1) , au Conseil, à la Commission et aux parlements des États membres.

source: http://www.europarl.europa.eu

Impact of initial intervention on long term neurological recovey after cardiac arrest: data from the Luxembourg “North Pole” cohort

Abstract:

Background: Prognosis after cardiac arrest is variable and difficult to pre- dict. Early prognostic markers would facilitate the care of these patients. Aims: Therefore, we evaluated the impact of initial interventions after resuscita- tion on neurological outcome at 6 months.

Material and Methods: We conducted a retrospective analysis of the patient charts from consecutive cardiac arrest patients admitted to our intensive care unit and treated with induced hypothermia.

Results: Over a 3-year period, 90 patients were included in our study. Sixty-four percent of the patients had bystander cardio-pulmonary resuscitation. An auto- mated external defibrillator (AED) was used in 19% of the patients and the mean time to first defibrillation was 11±8.9 minutes. Patients being resuscitated and defibrillated by bystanders did better than those who had CPR only and far better than those patients in whom no rescue measures where attempted at all ( 73% vs. 56% vs. 32% for good neurological outcome, respectively, p= 0.03). Witnessed cardiac arrest was more frequent in patients with a good outcome than in those who collapsed without a witness (91% vs 75%, p=0.03). In 76% of the patients with good outcome, CPR was performed whereas only 52% benefited from these measures in the bad outcome group (p=0.01). Although the use of an AED was not significantly different between good and bad outcome groups (26% vs. 11%,60p=0.06), time to first defibrillation was significantly lower in patients with good outcome (8.7±6.3 vs. 13.3±11.3 minutes, p=0.05). In the 17 patients in whom an AED was used, 12 (71%) recovered without major sequelae whereas in the 73 cases where no AED was used, only 34 (47%) had a good outcome (p=0.06). At 6 months follow-up, 46 (51%) survivors had a good outcome (cerebral per- formance category 1-2), 5 (6%) survived with severe neurological sequelae or stayed in coma and 39 (43%) died.

Conclusions: Our local data confirm that early interventions have a major impact on survival of cardiac arrest patients. Efforts should concentrate on delivering rapid and high quality CPR as well as early defibrillation by AED’s to every pa- tient in cardiac arrest. Besides large scale Basic life support training, the introduc- tion of dispatcher assisted CPR and the implementation and use of public AED’s could considerably help to improve outcome in these patients.

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Source: Bull Soc Sci Med Grand Duche Luxemb. 2012;(1):60-70.

Smart­phone-App zum Verhalten bei Herznotfällen

Berlin – Eine Anleitung zum richtigen Verhalten bei Herzinfarkt inklusive der Herzdruck­massage gibt eine unentgeltliche Notfall-App der Deutschen Herzstiftung für das iPhone.

Mit mehr als 20 grafischen Abbildungen informiert sie Laien über die häufigsten Herzinfarkt-Alarmzeichen und hilft, die infarkttypischen Symptome schnell und richtig zu deuten. Außerdem stellt die App die überlebenswichtige Herzdruckmassage dar und gibt dazu in kurzen Sätzen konkrete Handlungsanweisungen. Sie ermöglicht zudem den direkten Notruf 112, so dass keine lebensrettende Zeit verloren geht.

„Die neue App der Deutschen Herzstiftung ist ein weiterer wichtiger Informationskanal für richtiges Verhalten bei Verdacht auf Herzinfarkt sowie beim Vorliegen eines plötzlichen Herzstillstands“, sagte Dietrich Andresen, Direktor der Klinik für Kardiologie/Konservative Intensivmedizin am Vivantes-Klinikum Am Urban/Im Friedrichshain in Berlin und Vorstandsmitglied der Deutschen Herzstiftung.

Er betonte allerdings, die App sei nicht als Ersatz für eine Ausbildung in der Herz-Lungen-Wiederbelebung gedacht. Der plötzliche Herzstillstand gehört zu den häufigsten Todesursachen in Deutschland. Jedes Jahr erleiden rund 80.000 Menschen einen sogenannten plötzlichen Herztod.

Bei einem solchen Herznotfall übernähmen viele Anwesende nichts, weil sie Angst hätten, etwas falsch zu machen. „Die App soll dazu beitragen, diese Hemmschwelle zu überwinden und im Notfall schnell und gezielt zu handeln, um Leben zu retten“, so Andresen.

Quelle: www.aerzteblatt.de